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Prüfetiketten nach DGUV V3

Prüfetiketten nach DGUV V3: Was Sie wissen müssen

Die DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3) schreibt die regelmäßige Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel vor. Nach jeder bestandenen Prüfung muss das Gerät mit einem Prüfetikett gekennzeichnet werden. In diesem Ratgeber erklären wir, worauf es bei Prüfetiketten ankommt.

Was ist die DGUV Vorschrift 3?

Die DGUV V3 ist eine Unfallverhütungsvorschrift der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Sie verpflichtet Arbeitgeber, alle elektrischen Anlagen und Betriebsmittel regelmäßig durch eine Elektrofachkraft prüfen zu lassen. Ziel ist der Schutz von Beschäftigten vor elektrischen Gefahren.

Prüffristen im Überblick

Die folgenden Richtwerte gelten unter normalen Betriebsbedingungen. Die tatsächlichen Fristen werden durch eine Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers festgelegt und können bei erhöhtem Risiko kürzer ausfallen.

Betriebsmittel / Anlage Richtwert Prüffrist
Ortsfeste elektrische Anlagen4 Jahre (48 Monate)
Ortsfeste Betriebsmittel4 Jahre (48 Monate)
Ortsveränderliche Betriebsmittel (Industrie/Gewerbe)12 Monate
Ortsveränderliche Betriebsmittel (Büro)24 Monate
Ortsveränderliche Betriebsmittel (Baustelle)6 Monate
Anlagen in besonderen Bereichen (z.B. Feuchträume, medizinisch genutzte Räume)12 Monate

Hinweis: Diese Richtwerte stammen aus der DGUV Vorschrift 3 und der BetrSichV. Die tatsächlichen Prüfintervalle müssen immer auf Basis einer individuellen Gefährdungsbeurteilung festgelegt werden. Bei einer Fehlerquote unter 2% können die Fristen unter Umständen verlängert werden.

Anforderungen an Prüfetiketten

Ein normgerechtes Prüfetikett sollte folgende Informationen enthalten:

  • Prüfdatum (Monat und Jahr der letzten Prüfung)
  • Nächster Prüftermin (Monat und Jahr)
  • Name oder Zeichen des Prüfers
  • Hinweis auf die Prüfgrundlage (z.B. "Geprüft nach DGUV V3")

Prüfplaketten vs. Barcode-Prüfetiketten

Klassische Prüfplaketten sind runde Aufkleber mit Jahres- und Monatsring. Der Prüfer markiert durch Ausstanzen oder Durchstreichen den Monat und das Jahr der nächsten Prüfung. So lässt sich auf einen Blick erkennen, ob ein Gerät noch innerhalb der Prüffrist liegt.

Barcode-Prüfetiketten gehen einen Schritt weiter: Sie kombinieren die optische Prüfkennzeichnung mit einem scanbaren Barcode. So lassen sich Prüfprotokolle digital verwalten und Prüfhistorien lückenlos dokumentieren.

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